Die 1845 erschlossene Solequelle „Westernkottener Warte“ diente bis 1949 vor allem der Salzgewinnung. Heute wird die Sole für den Badbetrieb und die Freiluftinhalation an den Gradierwerken genutzt.
Die Solequelle „Westernkottener Warte“ wurde 1845 erschlossen. Das Bohrloch reicht 78 Meter tief.
Die Quelle wurde zufällig entdeckt, als man nach Steinsalz suchte. Stattdessen stieß man auf Sole, die zunächst in einer großen Fontäne aus dem Bohrloch schoss. Bis 1949 diente die ergiebige Quelle überwiegend der Salzgewinnung und daneben Heilzwecken.
Mit der Einstellung der Salzproduktion 1949 und der Gründung der Solbad Westernkotten GmbH im Jahr 1950 begann die Entwicklung Westernkottens zum Heilbad. Seither wird die Sole ausschließlich für den Badebetrieb sowie für gesundheitsfördernde und -erhaltende Anwendungen an den beiden Gradierwerken genutzt.
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